Author Topic: Fight like a Girl  (Read 10292 times)

Offline Sh|va

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Re: Fight like a Girl
« Reply #30 on: June 11, 2012, 05:08:43 pm »
BASF ... da werden Erinnerungen wach ^^ Die hab ich auch immer benutzt. Ich bin zwar auch noch nicht so wahnsinnig alt, aber ich hab früher auch noch alles auf Kassette aufgenommen. Auch als es so die ersten CDs gab, wurd das immer überspielt, weil natürlich nur Papa so nen Gerät zum abspielen hatte und die Kids mit nem Kassettenrekorder auskommen mussten.
In meiner ganz frühen Jugend hab ich die Schaltplatten auch noch miterlebt, hab sogar nen eigenen Spieler gehabt und hatte den ENTENTANZ (Yay Baby) und Pinocchio auf Platte ... aber da kann ich mich kaum dran erinnern.

Aber um zum Thema zurück zu kommen. Mir ist egal ob ich zwei oder zehn Jahre auf ein Album warte, wichtig ist mir mehr, dass das Ergebnis stimmt. Jeder Künstler kann jedes Jahr ne Platte auf den Markt werfen, aber ob der Inhalt dann so berauschend is, is ne andere Nummer. Natürlich sollte man als Künstler Präsent bleiben, in welcher Form auch immer, aber ich bin auch der Meinung, wenn ich ein wirklicher Fan bin, dann warte ich auch, bis der Künstler bereit ist etwas neues zu schaffen und mach es nicht an der Quantität fest, ob ich ihn gut finde oder nicht.
Geschmäcker verändern sich auf die Dauer aber natürlich, da ist es aber dann auch egal, ob der Künstler jedes Jahr oder nur alle fünf Jahre was neues rausbringt.

Und das war mal ganz wertfrei, nicht auf EA bezogen.

Was mich aber wie die meisten anderen auch nervt, sind die ständigen Comming Soons ... aber da haben wir uns anderweitig schon genug drüber aufgelassen wie ich finde.

Offline Gast

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Re: Fight like a Girl
« Reply #31 on: June 11, 2012, 09:36:05 pm »
Ich dachte, du ...
Ich hoffe, du hast den Fehler selbst entdeckt. Konzentriere dich einfach auf Dinge, die du kannst.  ;)

Du verstehst wohl nicht, dass ein Künstler, der sich selbst verwirklichen will, andere Prioritäten setzt.
Amanda Palmer hat in ihrem Kickstarter-Projekt erklärt, wofür das Geld verwendet wird. Update #5
Da kannst du nachlesen, was für Arbeit in so ein Projekt reingesteckt wird, was so etwas kostet und warum ein Künstler diesen Weg geht.
Es geht nicht darum "abzuliefern" wie du es nennst oder abzusahnen, sondern etwas Besonderes zu kreieren hinter dem man persönlich steht, egal ob die Massen einem zujubeln oder nicht.

Ich will nicht schon wieder die "verstehendes Lesen"-Tour anfangen, denn es wäre ungerecht auf deinen Schwächen rumzureiten. Also noch mal kurz und knapp:

Emilie kündigt immer wieder Dinge an, die am Ende irgendwo im Coming soon (und später ganz versacken). Sie liefert eben nicht immer ab!
Bei AFP kann man sich aber darauf verlassen, dass man das in einer wilden Online-Nacht kreierte Shirt dann auch in den Händen hält. Und so wird man auch das neue Album nicht erst irgendwann in 5, 6 Jahren (oder nie?) in den Händen halten, sondern zeitnah. Im Gegensatz zu EA hat sich AFP kontinuierlich eine _stabile_ Fangemeinde aufgebaut, die ihr _vertraut_. Mal abgesehen davon, dass für die gleiche Summe jedes Mitglied (selbst die Karteileichen) aus dem OF rund 100$ auf EA setzen müssten. Ich werde jedenfalls  mein Geld bei EA nicht für irgendeine Idee, die morgen schon wieder hinfällig sein kann, anlegen. Dagegen sind ja FB-Aktien berechenbarer.


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Ich habe gar nichts entschuldigt, denn die veröffentlichten Songs sind von Emilie persönlich so abgemischt und veröffentlicht worden und sollen genauso sein.
Ja, ja - und Ulrich Wild hat nur Händchen gehalten.

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Hätte FLAG den Anspruch ein Popalbum zu sein, hatte man z.B. die Single radiogerechter gemacht und mit Sicherheit eine breites Publikum erreichen können.
Momentan ist es Tom-gerecht, denn wenn ich mich so umlese, bin ich nicht so ganz alleine mit meinen Ohren, die die Abmischung, nett ausgedrückt, für nicht ganz perfekt halten.

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Emilie will aber auf der Bühne stehen und nun soll es mittelfristig ein Musical sein, dass sie auf die Bühne bringt.
Und? Steht das im Widerspruch zum Album, ich meine zur Veröffentlichung? Sie muss die CDs ja nicht alleine brennen ...

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Dass die Live-Show mit Emilie und den Crumpets besser ist, als zu Hause zu sitzen und sich ein Album rein zu ziehen, kann wohl jeder der da war, bestätigen. Selbst wenn die Tonqualität - wie in der Matrix - beim Konzert nicht die beste ist.
Also ich habe Respekt vor dem was Emilie leistet und geleistet hat und verzeihe ihr auch die eine oder andere Verzögerung.
Dass ein Live-Auftritt immer eine andere Geschichte ist, habe ich nie angezweifelt. Über das Besser kann man sich streiten, denn Live und Studio sind nun mal zwei paar Schuhe; seien es technische Qualität, Emotionen, Möglichkeiten, Show etc. 

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Alles was sie macht, ist mit ihrem Herzblut gemacht.
{sagt wer?} Und? Selbst wenn es so ist, was habe ich bzw. haben wir davon?
Ich gehe auch nicht in ein Restaurant, bestelle mir das groß beworbene Gericht, erhalte nach zwei Stunden ein paar leicht angebrannte Häppchen zum Kosten, und irgendwann teilt mir der Kellner mit, dass sich der Koch nun ganz anderen Ideen widmet, ... aber er sei mit Herzblut bei der Sache. 

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Ich kann ja ungeduldige Plaguerats verstehen, aber bei Gast habe ich den Eindruck, er will nur etwas Neues haben, über das er meckern kann, weil er sich das Meckern über EA zur Gewohnheit gemacht hat.
Ich bin halt kein Traumtänzer, sondern messe (und nicht nur EA) Künstler an ihren Aussagen und an den Fakten.
Wenn andere Künstler mal 5 Jahre oder länger eine Pause einlegen, dann kündigen sie wenigstens nicht dauernd ihr "neues" Album an. Bei EA ist es ja so pervers, dass es neue Titel gibt, eine neue Tour gibt, aber eben kein Album ... ich überlege gerade, wie oft mir das schon untergekommen ist. Sollten wir EA eine Spindel CD-Rohlinge spenden??

Früher war ja alles besser, hab' ich vergessen.

Wie wäre es mal mit etwas Konstruktivem? Also in der Art: Was ist heute bei EA alles besser?
Ich fange mal an:
- Früher musste man sich für umsonst (sprich: nix bezahlen) mit dem Pöbel für ein Autogramm & Foto anstellen. Heute kauft man sich ein VIP-Ticket und ist den armen Pöbel los.
- Früher musste man sich die hässlichen Digi-Packs von Trisol kaufen, die nur Platz im Regal fressen und man sich noch selbst für den MP3-Player rippen muss; heute kommt man endlich an die klinisch reinen Downloads ran. Kein Verpackungsmüll mehr; inkl. Ökö-Löschen.
- Früher musste man sich Merch noch bei Infrarot & Co. kaufen; heute haben wir das Problem nicht mehr ... es gibt Online kein Merch mehr ...
- ...
Ich denke, hier fallen jedem genügend Beispiele ein, was sich über die Jahre so alles verbessert hat.

Aber um zum Thema zurück zu kommen. Mir ist egal ob ich zwei oder zehn Jahre auf ein Album warte, wichtig ist mir mehr, dass das Ergebnis stimmt. Jeder Künstler kann jedes Jahr ne Platte auf den Markt werfen, aber ob der Inhalt dann so berauschend is, is ne andere Nummer. Natürlich sollte man als Künstler Präsent bleiben, in welcher Form auch immer, aber ich bin auch der Meinung, wenn ich ein wirklicher Fan bin, dann warte ich auch, bis der Künstler bereit ist etwas neues zu schaffen und mach es nicht an der Quantität fest, ob ich ihn gut finde oder nicht.
Geschmäcker verändern sich auf die Dauer aber natürlich, da ist es aber dann auch egal, ob der Künstler jedes Jahr oder nur alle fünf Jahre was neues rausbringt.

Und das war mal ganz wertfrei, nicht auf EA bezogen.

Was mich aber wie die meisten anderen auch nervt, sind die ständigen Comming Soons ... aber da haben wir uns anderweitig schon genug drüber aufgelassen wie ich finde.

Das Problem bei EA ist aber (aus meiner Sicht), dass sie Halbfabrikate hat (sprich: es gibt ja schon was von F.L.A.G.), immer wieder ankündigt etc. Auf der anderen Seite (sprich Erscheinungstermin Album) passiert nix. Andere Künstler ziehen sich halt zurück, macht ja Jason Webley auch gerade, machen eine kreative Pause oder was auch immer. Aber da freue ich mich um so mehr, wenn es dann nach vielen Jahren mal was Neues gibt. Dann gibt es aber auch keine Coming soons.

Auf der anderen Seite hat sich mein Musikgeschmack über die Jahre/Jahrzehnte weiter entwickelt. Ein Album, vor vielen Monaten angekündigt, per Show und einer "EP" heute angefixt ... ob es in 5 Jahren noch meine Erwartungen trifft? Glücklicherweise ist EA nur ein Sternchen von so vielen auf dem Markt. Soll sie sich doch dem Musical widmen oder anderen Ideen. F.L.A.G. war gestern!


„Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichtssagendem Lob vorzuziehen.“
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Offline Metaphor

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Re: Fight like a Girl
« Reply #32 on: June 11, 2012, 11:58:55 pm »
Bitches be hatin'. :D .
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der user über mir malt gerne bilder von kätzchen die kuscheln


Offline Tom

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Re: Fight like a Girl
« Reply #33 on: June 12, 2012, 02:53:09 am »
Lieber Gast, du verstehst leider immer noch nicht, dass wir im Prinzip in vielen Bereichen der selben Meinung sind, aber nicht zum selben "Denk"-Schluss kommen.
Wir könnten auf ewig unsere Posts gegenseitig kommentieren, das bringt aber hauptsächlich nur uns Spaß.
Ich habe eine hohe Meinung davon, wie Emilie Autumn ihre Kreativität umsetzt. Wenn du das nicht verstehst, verstehst du es eben nicht!
Wenn du nicht gerade anderen Forenmitgliedern, die Fähigkeit absprichst, denken zu können, bist du ein lieber Kerl.
Ob du das in Zukunft häufiger sein willst, ist deine freie Entscheidung.

Offline Tom

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Re: Fight like a Girl
« Reply #34 on: June 12, 2012, 09:07:18 am »
29 Euro wären ok gewesen? 27? 25? Vielleicht sollte man ihre Tickets an der Börse notieren...  :P
Nein. Ich gucke natürlich auch auf den Preis, die Location und ob mich das dargebotene reizt.
In Wien waren die Tickets anscheinend etwas teurer als bei den  nicht ganz so vielen Terminen in Deutschland der vergangenen Europatour.

Offline Sonnenscherbe

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Re: Fight like a Girl
« Reply #35 on: October 08, 2012, 10:55:00 pm »
Da ihr eure ganzen Dinge zu FLAG ja im Twitter-Thread habt,
ich aber ziiiiemlich weit in der Zeit hinterher bin, kommt es hier rein:

Besser spät als nie: Ich habe mir gerade auch endlich das Album angehört
und bin extrem begeistert. Ich würde es gerne sofort auf der Bühne anschauen!
(Als Musical-Liebhaberin trifft die ganze Aufmachung natürlich direkt in mein Herz~)

Ich habe aber noch eine Frage an euch Buch-Leser:
Hat "Scavenger" da irgendeine Basis/Fundierung?
Wenn ja: Spoilernder Weise erklären, bitte. ♥
"Sleep, my dears, now. Sleep and dream, and know that things aren`t what they seem.
The little death" she says, she sighs, "is worth a thousand waking lives."

Offline veritas

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Re: Fight like a Girl
« Reply #36 on: November 19, 2012, 02:57:55 pm »
Mein Flag-CD ist inzwischen auch angekommen, und hier kommt eine kleine Rezession:

1. Fight like a Girl: Energiegeladen, und dazu passt die metallische Stimme. Die Schreie im Lied, die manchen nicht gefallen, finde ich wunderbar schräg. Die 49%-Zeile: na ja....., aber gut, sie scheint nun mal wirklich Schlimmes erlebt zu haben.

2. Time for Tea: Wieder eine metallische Stimme, aber das passt, es geht ja schließlich um eine Kriegserklärung. Den kruden Text verzeihe ich ihr mal, was soll man auch singen, wenn man angreifen muss? Eradicate the enemy: nun ja, als Deutsche denke ich da an das problematische Wort "Ausradieren". Cool: die Aufzählung der eigenwilligen Waffen: "rusty steel syringe!!!!!!!). Mit der sprachlich etwas seltsamen little-girl-und-curl-Zeile kann ich mich anfreunden, seit ich höre, wie sarkastisch sie den Text singt.

4 4 o'Clock Reprise: Gefällt mir sehr gut, klingt schön verträumt mit den Geigen, was zu einem Song passt, der sich um Schlaf dreht. Der Song war sowieso schon immer sehr musical-tauglich.

4. What will I remember: Ist schön aufgebaut.

5. Take the Pill: Sehr intensiv, lädt zum Headbanging ein, schön viel Elektro oder Industrail. Die Wiederholungen am Ende, die manche nicht mögen, steigern meiner Meinung nach die Dramatik. Textlich: Ist etwas arg viel Psychiater-Kritik, hier und da wird es ja auch mal ein paar gute geben. Bei der Qualität der amerikanischen Asylums spielt sicherlich auch das Gesundheitssystem oder eine Unterfinanzierung eine Rolle.....

6. Girls! Girls! Girls!: Diese Burlesque-20er-Jahre-Mischung macht super viel Spaß, mir gefällt der freche Text und die übersteigerte Wiederholung mit den Reimwörtern am Schluss. Da möchte ich gerne drauf tanzen. 

7. I don't understand: Schön, dass diesem Charakter aus dem Buch ein Lied gewidmet ist. Denn das ist so ziemlich der einzige positive männliche Charakter und Lichtblick, der in der Geschichte auftaucht. Gleichzeitig erscheint die Situation auch etwas ambivalent, und man kann ihn nicht gleich einschätzen, was ich spannend finde. Es gibt ja durchaus viele Schwarz-Weiß-Charaktere in dem Buch, und bei ihm ist das nicht der Fall. Total süß: wie Emilie Emilys Stimme gestaltet.

8. We want them young: Die treibende Tribal-Klassik-Mischung finde ich spannungsgeladen (lädt zum Tanzen ein!!!). Außerdem finde ich es sehr niedlich, wie Emilie die zarten Mädchenstimmen der Insassinnen imitiert: "Help us!".

9. If I burn: Gefällt mir gut. Ist wohl einer der persönlichsten Songs auf dem Album; man merkt, das er noch aus der Opheliac-Ära stammt.

10. Scavenger: Spannende Melodie, interessanter Song, tolle tiefe Stimme, vielleicht stellenweise kruder Text: In meinen Augen widmet er sich etwas dem System, das hinter dem Betreiben eines solchen Asylums steckt - letztendlich ein totaler Materialismus.

11. Gaslight: Schön, aber dieser Song ist mir ein klein bisschen zu berechnend. Er zielt für meinen Geschmack irgendwie zu sehr darauf ab, zu rühren.

12. The Key: Musikalisch gefällt er mir schon mal sehr gut, da viel Spannung und Action in der Melodie und Instrumentierung stecken. Er ist sicher zu erzählend, aber vielleicht darf man das auch in einer so dramatischen Situation?

13. Hell is Empty: Nettes, stimmungsvolles Sound-Spiel, das ist vielleicht für einen Auf- und Abgang gedacht oder den Auftritt der Rattengeister gedacht ist.

14. Gaslight Reprise: Schön, fällt mir aber nicht sonderlich auf.

15. Goodnight sweet Ladies: Sehr schön elegisch, mir gefällt auch, wie hier immer mehr Stimmen einfallen, und Leitmotive aus "Opheliac" eingeflochten werden.

16. Start another Song: Das ist in meinen Augen der einzige Song, der etwas überflüssig ist, er ist mir irgendwie zu langweilig.

17. One Foot in front of the other Foot: Das ist mein Lieblingslied, sehr aufbauend, schöne Geigen, Gänsehaut!


Eindruck insgesamt: Mir gefällt das Album sehr gut, vor allem die vielen Details, das Symphonische und der langsame Aufbau der Songs mit immer mehr Instrumenten. Ebenfalls gut: die große Abwechslung zwischen Schnell und Langsam und unterschiedlichen Stimmungen.
Dass ihre Stimme emotionsloser klingt, finde ich nicht; eher habe ich den Eindruck, dass Emilie ihre Stimme noch bewusster einsetzt und mehr Power und Artistik dahinter ist.

Ein Vergleich mit Opheliac macht für mich keinen Sinn, da es einfach etwas anderes ist. Momentan habe ich an Flag mehr Spaß, da es mehr Kraft vermittelt. Aber ich habe auch im Falle von Opheliac vor allem immer gern die schnellen Songs mit viel Spott und Sarkasmus, tiefer, kräftiger Stimme und Stimm- oder Geigenakrobatik gehört:
Also "Dead is the new alive", "God help me", "Let the Record show" usw.