Author Topic: Lieblingsfilm  (Read 27225 times)

Offline Nette-Psychopathin

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Lieblingsfilm
« on: July 05, 2009, 03:46:40 pm »
Da es den Thread für Bücher schon gibt, habe ich mich gewundert, warum das bei Filmen noch nicht der Fall ist.
Deshalb dachte ich mir, dass ich mal den ersten Schritt tue und ihn somit eröffne.  :D

Einer meiner Lieblingsfilme ist "A Tale Of Two Sisters".
Es geht, wie man es sich denken kann, um zwei Schwestern, die nach ihrer Entlassung aus einer Psychatrie nach Hause zurückkehren. Dort lebt neben ihnen und ihrem Vater noch ihre Stiefmutter, die beide Mädchen nicht besonders gut leiden können.
Nach einer Weile geschehen in dem Haus allerhand seltsame Dinge, wie etwa die Wandlung des Charackters der Stiefmutter, die zum Anfang noch nett und liebenswürdig wirkt, am Ende jedoch jemand komplett Anderes zu sein scheint.
Auch wenn man nach dieser Kurzfassung denken könnte, dass es sich wieder um einen Film über ein verfluchtes Haus handelt...
Um einen Fluch geht es nicht, eher um die Psyche des Menschen an sich.
Erschwerend mag an dem Film sein, dass man zum Anfang viele der plötzlichen Wendungen in der Geschichte nicht nachvollziehen kann und man ihn sich eventuell noch weitere Male ansehen muss um ihn ganz zu verstehen.
Gerade das ist meiner Meinung nach aber einer der Pluspunkte von ihm, da er durch die Wendungen, die meiner Meinung nach wirklich unvorhersehbar sind, so zum Nachdenken anregt. Ich saß wirklich zeitweise vor dem Fernseher mit offenem Mund und dachte mir: "Nein, das geht nicht, das ist unmöglich!" Dann jedoch sah ich ihn mir weitere Male an und nach und nach machte alles Sinn.

Fazit: Wer auf subtilen Horror ohne viel Blut und mit Schwerpunkt auf die menschliche Psyche steht, wird nicht enttäuscht.

(Irgendetwas hinzuzufügen, Rayk?  ;) Hoffe mal du konntestden Film dir inzwischen ansehen.)

So, und nun seid ihr an der Reihe.
Welche Filme mögt ihr denn so?

Offline Metaphor

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Lieblingsfilm
« Reply #1 on: July 05, 2009, 10:08:45 pm »
The Rocky Horror Picture Show. !



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Offline Poppie

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« Reply #2 on: July 06, 2009, 02:04:45 am »
Es gibt in der Tat einige Filme, die ich unheimlich gut finde, aber ich will versuchen mich auf ein paar sehr wenige zu beschränken ^^

Zum einen steht da Harry Potter auf meiner Liste. Ich finde es sind großartige Filme, wenn man den literarischen Hintergrund ausser Acht lässt. Mich begeistert die filmische Umsetzung jedes mal aufs neue ^^

Dann hätten wir da noch Stolz und Vorurteil. Es gibt kaum einen Film den ich lieber für mich allein sehe, als ihn. Ich gebe mich zu gern der Geschichte von Elizabeth und Mr. Darcy hin ohne störenfriede in der Nähe zu wissen.

Verschwende deine Jugend und Crazy sind wundervolle deutsche Filme, die ich gar nicht oft genug gucken kann *g*

Und zu guter letzt (nur weil ich ein Ende finden muss, sonst komme ich ja nie zum Schluss^^) nehme ich Ballet Shoes mit auf. Ich habe zirka 20 Lieblingsfilme, aber den Film mag ich besonders, da mir die Geschichte unheimlich gut gefällt... Anschauen lohnt sich in jedem Fall ;)

Ohne weiteres dazu zu sagen liste ich wie folgt noch auf: Richie Guitar, Eiskalte Engel, E-Mail für Dich, Die fabelhafte Welt der Amelie, Susi und Strolch, Oi! Warning, The Fast and the Furious (I-IV), Crank (I+II), Sex and the City... etc
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are-you-suffering

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« Reply #3 on: July 08, 2009, 12:23:01 am »
"A Tale Of Two Sisters". Davon habe ich schonmal gehört. (:
Aber gesehen hab' ich ihn noch nie. Werde ich nachholen. (;

Die fabelhafte Welt der Amélie ist ein Traum. Der Film ist so toll!
Und Eiskalte Engel finde ich persönlich nicht soo super toll.
Aber die Geschmäcker sind eben verschieden. :)

Mein absoluter Lieblingsfilm ist Engel + Joe.
Direkt danach folgen dann "Die fabelhafte Welt der Amélie", "Die fetten Jahre sind vorbei", "Sleepy Hollow", "Unten am Fluss", "Die Wolke" und seit kurzem auch "Sunshine cleaning", den ich vor kurzem erst im Kino gesehen habe. (:
Mein bester Freund beschwert sich immer, weil ich mich so wenig mit Filmen auskennen würde.
Ja, ich kann ihm zustimmen. :lol:

Offline SoulForce

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« Reply #4 on: July 14, 2009, 09:23:07 pm »
Emilies Plague Rat: Stolz und Vorurteil ist ein wunderschöner Film, den mag ich auch. Eines Tages muss ich das Buch auch probieren.. ^^ Aber die Stimmung im Film ist sehr schön und bewegend. Ich finde, die visuelle Seite sehr beeindruckend und gut geschafft ist. Besonders nett finde ich die Farben! Es fällt mir auf, dass es diese speziellen Farben durch den ganzen Film gibt.
 'Sense and Sensibility' habe ich als tv-Programm mit mehreren Teilen gesehen, das war auch gut.
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Filme gibt's soo viel in der Welt.. Ganz viel mag ich Das Phantom der Oper (2004) von Joel Schumacher (Von Andrew Lloyd Webbers und Charles Harts Musikal). Der Film ist wunderbar. Eines Tages will ich das Musikal sehen.. Ein 'muss', wenn ich hoffentlich irgendwann in London reise.
Es geht um das mysterische "Phantom", der wohnt in einem Opernhaus und unterrichtet Singen für Christine, eine junge Tänzerin in der Oper. Aber was macht das verliebte Phantom, wenn er einen Rivale bekommt..

Der ganze Film ist nur so voll von Gefühle und natürlich spiel Musik eine grosse Rolle in dem. Die Musik ist etwas Unglaubliches. Ich höre gern die Lieder aus dem Film an :) und ah~ Die Umgebung des Filmes ist sehr schön und gut gemacht.

Hey, ich habe eine Filmfrage: wie sind die neuen, "kleinen/kurzen" Filme in Deutschland? In Finnland werden solche kurze Filme, die von ziemlich jungen und neuen Regisseur sind, ab und zu von einigen Fernsehersender gezeigt. Ich finde, dass sie oft ein bisschen bizarr sind. Aber meistens in guter Art. Die Regisseur versuchen ganz viel die psychischen Leben der Character zu zeigen. Zum Beispiel, in einem Film gab es eine Frau, die aus Epilepsie leidet. Die Gefühle, die sie während ihrer Anfälle ((Ist es so auf Deutsch..? Wenn sie gerade aus Epilepsie leidet)) hat, werden mit Wasser gebildet. Das Wasser kommt in ihres Haus und sie liegt auf dem Fussboden, oder sie wird in dunklem Wasser beinahe ertrinkt und ein dunkler Hund/Schatten folgt ihr auf der Strasse.. Der Film war visuell sooo beeindruckend, ich freue mich, dass die neue Regisseur so gute Ideen haben!

Offline Rayk

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« Reply #5 on: July 14, 2009, 10:21:22 pm »
Tale of Two Sisters: Ich hab's versucht, bin aber dabei eingeschlafen. ._. Lag aber weniger am Film, sondern mehr an meiner Müdigkeit. Wird in Kürze nochmal in Angriff genommen.

Lieblingsfilme: Ich kann mich nicht entscheiden zwischen "Pi" und "Requiem for a Dream". Beides Filme von Darren Aronofsky, beide extrem... extrem. Und psycho... bei Requiem for a Dream mag ich diesen extremen Wechsel zwischen heiler Welt, purer Lebensfreude und dem absoluten Tiefpunkt. Der Film nimmt einen echt übel mit, wenn man sich darauf einlässt. Hab' ihn bis heute erst einmal gesehen, obwohl ich in total mag. Pi ist... hm... naja, es geht um einen krass begabten Typen, der auf seine Begabung nicht so ganz zurecht kommt und mit dem es entsprechend auch bergab geht. Identifikationspotential, wuhu! =D Außerdem geht's natürlich um Pi. ;>

Offline Shiver

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« Reply #6 on: July 15, 2009, 02:21:44 pm »
Hmm, ich finde es etwas schwer mich auf einen Lieblingsfilm festzulegen.^^
Generell bevozuge ich Filme mit Johnny Depp...;) Könnte jetzt aber nicht sagen, welchen ich am tollsten finde. Das ändert sich auch mal von Stimmung zu Stimmung.
Aber ich denke momentan finde ich "Benny und Joon" am tollsten. Der Film ist so verrückt und lustig *schwärm*^^

Offline Tall_Tales

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« Reply #7 on: July 15, 2009, 02:28:44 pm »
Ich glaube, dass ich gar nicht sagen kann, welcher Film mein Lieblingsfilm ist; da sind mehrere, die sich die Spitze teilen müssen.
„Die fabelhafte Welt der Amélie“ gehört mit Sicherheit dazu. Ich bin einfach ein Fan von Audrey Tautou und besonders in diesem Film ist sie so bezaubernd.

Des weiteren befinden sich unter meinen Lieblingsfilmen „Sleepy Hollow“ und „Interview mit einem Vampir“, wobei mich bei diesem Film nur die Schauspielerwahl immer wieder stört. Brad Pitt, Tom Cruise (den ich sowieso nicht leiden kann) und Antonio Banderas als Vampire passen bei mir nicht ins Bild (obwohl sie ihre Charaktere wirklich sehr gut darstellen) und ich befinde mich jedes Mal in einem Zwiespalt. (Mein Faible für Vampire und die restliche Umsetzung des Films gewinnen dann aber doch. :D)

Außerdem mag ich Filme mit viel Musik, zum Beispiel „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, „Wie im Himmel“, „Das Phantom der Oper“ und „Swing Kids“ (sehr empfehlenswert für Freunde der Swingmusik ;)).

Und zu guter Letzt liebe ich Naturdokumentationsfilme von BBC, wie zum Beispiel „Deep Blue“.
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Offline LancomeLunatic

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« Reply #8 on: August 02, 2009, 08:08:18 pm »
Ich sehe grad, dass mir die meisten Filme, die ihr hier nennt, mir gar nicht bekannt sind..
"Die fabelhafte Welt der Amelie" kenn ich zwar schon, hab ich mir aber noch nie angesehen.

Filme, die mich persönlich wirklich verzaubert haben, waren Braveheart, American Beauty, Prinzessin Mononoke und Herr der Ringe. (Diese Filme sind so schrecklich bekannt ... )
Die Musik in Braveheart war wirklich.. ich sag mal derart herzzerreißend, wie aber auch das, was im Film passierte.. den einen Moment bist du der festen Überzeugung "Alles ist und wird gut", doch den nächsten geht alles wieder den Bach runter. Ich hab dabei auch geweint  :drop:

Wie aber auch bei Herr der Ringe! Wofür mich aber auch schon so einige ausgelacht haben..
Ich fand' es richtig toll, dass sich alles zum guten gewendet hat, jedoch.. als Frodo zum Schluss einfach so weg war! Das wollte ich nicht wirklich glauben.

American Beauty ist auf der einen Seite ein Film zum Lachen, wie aber auch zum Nachdenken..
Nach dem Anschauen des Film's war ich immer irgendwie ruhiger..

Dann gibt es aber auch noch andere Filme wie.. Underworld, oder Van Helsing, auch aus dem einfachen Grund "Man, was sehen wie Vampire da geil aus!". Oder Filme wie Too fast and too furios Tokyo Drift, da sich alles in Toyko abspielt..  Zurück in die Zukunft! Wäre es nicht spannend, 30 Jahre zurück zu reisen, um zu sehen, wie deine Eltern in die Schule gehen.. und versehentlich deine Mum oder dein Dad sich in dich verliebt?!

Am liebsten sehe ich Schauspieler wie Colin Firth, Mel Gibson, Tom Hanks, Johnny Depp und Jim Carrie!
Bei weiblichen.. *nachdenk*..   Kate Beckinsale, Rene Zellweger .. Keira Knightley .. Scarlett Johansson.Vielleicht auch Sandra Bullock, manchmal auch Cameron Diaz.. Oder Jennifer Lopez..

Zu guter letzt kann ich sagen, dass ich ziemlich viele Filme mag, und dazu auch noch jeden abend Dvd schaue..

Auf bald ;D

Offline Hamletian Kyd

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Lieblingsfilm
« Reply #9 on: August 03, 2009, 09:20:43 pm »
Lieblingsfilm? Momentan gerade mal wieder "Alien" - der erste Teil von 1979 (die anderen wollte ich immer gleich nach dem Sehen wieder vergessen...)

Habe mir kürzlich den Directors Cut zugelegt, schwer zu sagen ob nun das Original oder die neue Version besser ist - die neue enthält immerhin eine lustige Kurzprügelei zwischen den beiden weiblichen Crewmitgliedern Ripley und Lambert, aber ich glaube mir ist doch das Original am liebsten.

Ridley Scott ist ja ohnehin schwer am Alte-Meisterwerke-Umschneiden: Am Donnerstag um 22:45 Uhr läuft sein angeblicher "Final Cut" (d.h. bereits die dritte Version!) von Blade Runner in der ARD...den hab´ich bis auf die großartige Eingangssequenz eigentlich nie gemocht, aber ich glaube, ich werde ihm noch einmal eine Chance geben...


Trau keinem über Dreißig? Hau einen über Fünfzig!

are-you-suffering

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Lieblingsfilm
« Reply #10 on: August 23, 2009, 10:57:36 am »
Als ich vorgestern in der Stadt war, habe ich mit die DVD "21 Gramm" gekauft.
Ich hatte den Trailer vor einiger zeit schonmal bei YouTube gesehen und hab den Film dann mitgenommen, weil ich ihn sehr interessant fand.


Ich hab' ihn mir dann gestern angeschaut und der Film ist sehr, sehr toll gemacht.
Es ist schwer zu erzählen worum es geht, weil man erst nach einigen Szenen den Zusammenhang der Protagonisten erkennt und versteht.
Jedenfalls wird von drei Schicksalsschlägen berichtet, die irgendwie zusammenhängen.
Und ich finde, dass der Film sehr realistisch dargestellt worden ist, da sowas sicher auch schon in Wirklichkeit passiert ist.
Vielleicht nicht genau das selbe, aber so ähnlich ganz bestimmt.
Aber vielleicht kennt jemand den Film ja auch.  :happy:

Oh, und da fällt mir ein, dass ich eben in unserer Fernsehzeitschrift gelesen habe, dass am Mittwoch "Edward mit den Scherenhänden" läuft. :)

Offline Poppie

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« Reply #11 on: August 23, 2009, 02:49:35 pm »
Jaaa auf Super-RTL ^^
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Offline Schneewittchen

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« Reply #12 on: August 23, 2009, 08:02:50 pm »
Oh, und da fällt mir ein, dass ich eben in unserer Fernsehzeitschrift gelesen habe, dass am Mittwoch "Edward mit den Scherenhänden" läuft. :)

Würd ich auf jeden Fall sehen....hätte ich nicht die DVD ;)
„Sylvia, get your head out of the oven."


are-you-suffering

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« Reply #13 on: August 29, 2009, 12:23:08 pm »
Quote
Oskar ist 12 Jahre alt. Seine Eltern sind geschieden und er lebt mit seiner Mutter in einem der Häuserblocks im Stockholmer Vorort Blackeberg. Oskar ist ein Einzelgänger, der von seinen stärkeren Klassenkameraden eingeschüchtert und schikaniert wird. Verängstigt und vereinsamt gibt sich der Junge, wenn er allein ist, seinen Rachegedanken hin. Mit seinem Jagdmesser probt er eifrig, wie er sich gegen seine Mitschüler wehren kann.

Eines Abends trifft er auf dem Spielplatz Eli, ebenfalls 12 und gerade zusammen mit ihrem Vater Håkan in die Nachbarwohnung eingezogen. Eli ist blass und ernst. Sie riecht seltsam, und die Kälte scheint ihr nichts auszumachen. Nur nachts kommt sie zu Oskar auf den Spielplatz, oft barfuss und bloß bekleidet mit einem Schlafanzug. Für Oskar ist Eli die Chance, endlich einen Freund zu finden. Eli gibt ihm Halt und die Kraft, sich gegen seine Widersacher zur Wehr zu setzen. Mit neuem Selbstbewusstsein ausgestattet, getraut sich Oskar nun auch in der Realität zurück zu schlagen. Zeitgleich mit Elis Ankunft in Blackeberg geschehen seltsame Dinge, Menschen verschwinden und werden wenig später ermordet aufgefunden. Ein Mann hängt kopfüber an einem Baum und ein anderer wird aus einem gefroren See geborgen. Den Körpern wurde sämtliches Blut entnommen. Schließlich wird eine Frau in den Hals gebissen und verbrennt im Krankenhaus, als Sonnenlicht in ihr Zimmer fällt.

Es dauert nicht lang und Oskar, der ohnehin von Horrorgeschichten fasziniert ist und in seiner eigenen Welt lebt, ahnt, dass etwas nicht stimmt mit Eli. Sie ist ein Vampir und Håkan, nicht wirklich ihr Vater, beschützt sie und organisiert das lebensnotwendige Blut für sie. Doch Håkan ist nicht mehr so effizient wie früher, so dass Eli ihre Deckung verlassen und beginnen musste, einige Menschen ihrer Nachbarschaft direkt anzugreifen. Als Håkan sich schließlich für seinen Schützling opfert, steht Eli plötzlich allein da.

Zwischen Oskar und Eli hat sich nicht nur eine tiefe Freundschaft entwickelt, auch eine zarte Romanze bahnt sich langsam an. Obwohl Oskar bewusst wird, dass Eli töten muss, um zu überleben, bringt er es nicht über das Herz sie jetzt im Stich zu lassen. Er erkennt die Tragik hinter diesem unbekannten Wesen, das anfängt zu bluten, wenn es ohne Einladung eine Wohnung betritt. Eli ist für immer im Körper einer 12-Jährigen gefangen, mit all den widersprüchlichen und verwirrenden Emotionen einer Heranwachsenden. Aber Eli muss Oskar verlassen. Zu gefährlich ist mittlerweile ihr Aufenthalt in Blackeberg geworden. Sie könnte entdeckt werden. Doch als Oskar in größte Not gerät, kehrt sie zurück und beschützt sein Leben. Auf ihre Art.

Ein ganz, ganz wundervoller Film, den ich nur empfehlen kann und der definitiv zu den schönsten Filmen gehört, die ich bisher gesehen habe.

(Im Übrigen habe ich "Edward mit den Scherenhänden" verpasst. *räusper*)

Offline Metaphor

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« Reply #14 on: August 30, 2009, 12:23:42 am »
Ah, So Finster Die Nacht!
Seit ich seiner Zeit im ominösen Müller-Magazin eine ausnehmend... hmm, eindringliche Schilderung des Films entdeckte und las,
warte ich auch ebenfalls auf eine Gelegenheit, dieses vielversprechende Werk zu erleben. :nod:

Das Grundgefühl, das von dem ausgeht, was ich bisher davon las, bzw. jetzt, ob dieser unverhofften Erinnerung daran, auch sah,
erinnert mich leicht an die Wächter der Nacht...

Wie so Vieles steht auch dieser Film nach wie vor auf meiner (nunmehr semi-)imaginären Zu-Sehen-Liste.
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