Author Topic: We made you! - Musik und wie sie euch beeinflusst hat...  (Read 7955 times)

Offline Poppie

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We made you! - Musik und wie sie euch beeinflusst hat...
« Reply #15 on: December 17, 2009, 04:23:24 am »
thorben: sag mal nciht, dass das niemand kennt, wir haben hier ein paar finnland-fans unter uns ;)
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Offline thorben

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We made you! - Musik und wie sie euch beeinflusst hat...
« Reply #16 on: December 19, 2009, 04:48:11 pm »
woran liegts? ville valo, the rasmus oder skispringen?

klamydia mag hier dennoch keiner - jede wette ^^
lg,

thorben

Offline Evil_Plushie

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We made you! - Musik und wie sie euch beeinflusst hat...
« Reply #17 on: January 13, 2012, 08:10:41 pm »
Tote Threads ausgraben, woohooo!

Da ich keine älteren Geschwister habe, habe ich mehr darauf geachtet, was meine Mutter musiktechnisch so mochte. Natürlich hatte diese Musik keine besondere Funktion für mich, außer vielleicht im Wohnzimmer vor der Stereoanlage zu tanzen. Meine erste negative Musikerfahrung machte ich in unserem Auto, in dem grundsätzlich nur Modern Talking lief. Ich hatte nicht viel Ahnung von dem, was mir gefiel, aber ich wusste definitiv, dass ich DAS nicht mochte. Ich war ungefähr 6.  :lol:

In der Grundschule schnappte man dann natürlich auf, was die anderen so hörten, was letztendlich mit dem Kauf der "Ketchup-Song"-Single endete. Dann war ich regelrecht besessen von...Jeanette Biedermann. Ich ließ mir sämtliche CDs schenken und begann, mich für die englische Sprache zu interessieren. Random Fact: Es existiert ein Video von mir, auf dem ich auf einer Bühne vor knapp 200 Menschen, gestyled wie besagte Sängerin, ein Lied playback "aufführe". Ich habe mich seit diesem Vorfall nie wieder getraut, es anzusehen. xD Zwischendurch gab es dann noch die Dragostea-Din-Tei-Welle, auf der ich selbstverständlich auch mitschwamm...

Ich lieh mir sämtliche CDs meiner Mutter, auf denen sich so ziemlich alles befand, von den aktuellen Charts bis 80er-Kram. Natürlich hatte ich auch als Grundschüler Prinzipien und gab eine CD, auf der sich ein Lied befand, aus dem ich eindeutig das Wort 'Sex' heraushörte, völlig entsetzt und fassungslos zurück und hörte dieses Lied nie wieder bewusst. XD (Da fällt mir noch so ein Ereignis ein, mit 9 oder so kaufte ich mir eine Bravo und gab sie unter Tränen, völlig schuldbewusst und aufgelöst, meiner Mutter zurück, weil sich darin nackte Menschen befanden. Das war nicht etwa so, weil meine Mutter mich so erzogen hat, ich fand das früher schon immer schrecklich verwerflich. xD)

Dann hörte meine Mutter im Auto Evanescence mit Bring Me To Life. Ich war dermaßen fasziniert, dass ich dieses Lied gefühlte 27 Stunden am Tag hörte. Zudem mochte meine Mutter HIM sehr, wovon ich mich auch habe anstecken lassen. Dann kam irgendwann Nightwish's Nemo raus und es war 'ne beschlossene Sache: Jeanette Biedermann musste weg. Ich besorgte mir das Album Fallen von Evanescence und lernte jeden Song auswendig. Evanescence war somit die erste 'düstere' Band, von der ich mehr als zwei Lieder hörte. Anschließend folgte, wie bei vielen anderen, eine Linkin-Park-Phase, ausgelöst durch meine Mutter.

Da ich auch schon sehr früh im Internet unterwegs war, lernte ich schnell neue Musik kennen, beispielsweise Within Temptation. Ein Bekannter machte mich dann auf Theatre of Tragedy, Krypteria, Delain und Leaves' Eyes aufmerksam. Durch meine sehr extreme Japan-Anime-Manga-Zeit hörte ich auch relativ viel an japanischer Musik. Ab da war ich in der Klasse 'die mit der Manga-Mucke'.

Ich hatte in der Schule eigentlich niemanden, der meinen Musikgeschmack teilte, was mich allerdings nicht unbedingt störte. Irgendwann begann ich zu merken, dass Metal mehr mein Ding war als "typische" Gothic-Musik. Besonders mit dem meisten Industrial-Zeug kann man mich auch heute noch jagen, aber die Größen der anderen Seite des Gothic gefallen mir größtenteils auch nicht. Irgendwann stolperte ich zufällig über EA und dachte nur 'Wtf, kraaankes Zeug'. Das erste Lied, das ich fand, war Gothic Lolita. Komischerweise hab ich's mir trotzdem immer und immer wieder angehört und auf einmal gefiel es mir, also folgte der Rest ihrer Songs. Bis die EA-Besessenheit einigermaßen verschwand, dauerte es recht lang. Aber hey, ein neues Album könnte mich gewiss wieder in diesen Zustand zurückversetzen.  :D

Tja, und hier bin ich. Vom französischen Black-Metal bis J-Pop. ^^

Zum Thema Kleidungsstil: Ich war nie typisch schwarz. Zwar lief ich oft in dunklen Klamotten rum, das war aber mehr oder weniger unbeabsichtigt. Abgesehen davon hab ich mich lang überhaupt nicht für einen besonderen Kleidungsstil interessiert und nahm das, was im Kleiderschrank oben lag.
Heute ist es so, dass ich ziemlich auf düster-romantischen Kram stehe, das im Alltag aber nicht zu sehr raushängen lasse. Entweder laufe ich also schlicht-dunkel rum oder habe etwas von einer faulen Alltags-Lolita, die sich aber in keinster Weise an die 'Regeln' hält.